Etappe 10

Erweiterungen

Die Erweiterung auf den Breitenstein stellt keine zusätzlichen technischen Anforderungen und verlängert die Tour auch nicht allzu sehr. Allerdings haben wir es hier ja ohnehin mit einer konditionell beanspruchenden Etappe zu tun, so dass dieses dritte Gipfelkreuz aus einer konditionell als "mittel" eingestuften Etappe eine definitiv "schwere" Etappe macht. Eine weitere Erweiterung bietet sich kurz vor dem Ende der Etappe an: Der Gipfel der Sonnwendwand bietet einmal mehr ein atemberaubendes Gipfelpanorama.

Breitenstein

Gipfelkreuz des Breitenstein mit Geigelstein im Hintergrund

Um zum Breitenstein-Gipfel zu gelangen, halten wir uns nach der Priener Hütte rechts und folgen einem Weg mit der Wegweisung "Breitenstein", der uns in den Sattel zwischen Breitenstein und Geigelstein bringt. Dieser Weg führt uns stetig bergauf, erfordert später (vor allem bei Nässe) etwas Trittsicherheit und bringt uns schließlich durch latschenbewachsenes Gebiet bis zum Gipfelkreuz. Von dort gehen wir ein Stück zurück, halten uns aber auf dem Kamm zwischen Breitenstein und Geigelstein geradeaus und kommen so auf dem Pfad, der uns gemäß der Beschreibung der Hauptvariante zum Geigelstein führt.

Sonnwendwand

Gipfelkreuz Sonnwendwand

Wenn wir die Erweiterung Sonnwendwand in Angriff nehmen wollen halten wir uns im Dalsen-Sattel kurz links, um dann gleich wieder direkt am Waldrand nach rechts bergauf auf einen Schotterweg in Richtung Hofbauernalm einzubiegen. Ein großer Wegweiser weist uns hier den Weg. Nach einer Weile wird der breite Schotterweg zum schmalen Wanderweg, der uns durch den Wald, dann über eine Lichtung und schließlich wieder steil bergauf durch den Bergwald führt. Kurz vor der Hofbauernalm kommen wir auf eine breite Fahrstraße, auf der wir die letzten Meter zur Alm zurücklegen, die in den Sommermonaten eine schöne Einkehrmöglichkeit darstellt. Wenn wir direkt weiter zum Gipfel der Sonnwendwand wollen gehen wir geradeaus an der Alm vorbei. Der Weg, dem wir folgen, führt uns erst einmal ohne weitere Höhenmeter wieder in den Wald hinein. Als wir auf eine Lichtung kommen, halten wir uns kurz weglos nach rechts steil bergauf über eine Wiese. Wir klettern über einen Zaun, nach dem wieder ein Pfad erkennbar wird, der nach rechts zurück in den Wald führt. Wenn wir das nächste Mal aus dem Wald heraus kommen, halten wir uns wieder kurz links und gehen dann nach rechts, immer leicht unterhalb des Felsgrates, auf mehr oder weniger deutlich erkennbaren Pfadspuren bis zum Gipfelkreuz der Sonnwendwand. Dabei ist wenigstens grundlegende Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich und ab und zu haben wir auch mit unseren Händen kurz "Felskontakt". Der Abstieg vom Gipfel erfolgt über den "Normalweg", wenn man so möchte, auch wenn dieser ebensowenig markiert ist wie der Aufstiegsweg. Kurz bevor wir wieder an der Hofbauernalm sind halten wir uns weglos links und queren über die Wiese zu einem Pfad, der von der Hofbauernalm in Richtung Kampenwand führt. Dieser ist wieder gut erkennbar und auf ihm wandern wir, vorbei an den Ruinen der alten Hofbauernalm, über Almwiesen, durch den Bergwald und über ein Schotterfeld am Fuß von Bauernwand und Scheibenwand, bis wir kurz vor dem Etappenziel wieder auf den Weg der Hauptvariante dieser Etappe treffen.