Etappe 11

Natur & Landschaft

Kampenwand

Kampenwand, im Vordergrund die Steinlingalm

Höhe: 1669 m.ü.NN | Schartenhöhe: 589 m | Dominanz: ca. 4,7 km | Orthografische Dominanz: 35%

Der bayerische Schüttelreim "I gangat so gern auf d'Kampenwand, wann I mit meiner Wamp'n kannt'." ist unvermeidlich, wenn man über diesen Berg, dessen Name sich vermutlich vom Aussehen, das an einen gezackten Hahnenkamm erinnert, herleitet. Das Gipfelkreuz auf dem Ostgipfel, auch "Chiemgaukreuz" genannt, ist mit 12 m Höhe das größte in den bayerischen Alpen. Vom Gipfel der Kampenwand sieht man bei guten Sichtverhältnissen das Priental, den Chiemsee und das gesamte Chiemgau sowie die Gebirgskette der Zentralalpen. An dunstfreien Tagen blickt man bis zum Großglockner und Großvenediger, auf die Berchtesgadener Alpen, das Kaisergebirge, die Loferer Steinberge und die Hohen Tauern.

Sulten

Gipfelkreuz des Sulten

Höhe: 1472 m.ü.NN | Schartenhöhe: ca. 85 m | Dominanz: ca. 0,4 km | Orthografische Dominanz: ca. 6%

Der Sulten wird oft als Vorberg der Kampenwand bezeichnet, verpasst aber knapp die Definition und kann deshalb nur als Gipfel gelten. Dennoch ist er ein lohendes Ziel. Oben steht ein Gipfelkreuz mit einer kleinen Ruhebank. Von dort aus gibt es eine unvergleichliche Fernsicht zum Chiemsee und ins Alpenvorland, aber auch zu den westlich und östlich liegenden Bergen und nicht zu vergessen auf die Kampenwand.

Gederer Wand

Gipfelkreuz auf der Gederer Wand

Höhe: 1398 m.ü.NN | Schartenhöhe: ca. 60 m | Dominanz: ca. 0,8 km | Orthografische Dominanz: ca. 4%

Die Gederer Wand fällt steil nach Norden und Osten ab und bietet dort zusammen mit dem Zwölferturm einige lohnende Alpin- und Sport-Kletterrouten. Auf dem Normalweg vom Westen ist sie ein lohnendes Alternativziel zur Kampenwand mit nicht minder schöner Aussicht.