Etappe 34

Unterwössen > Urschlau

Noch ein sonniger Frühlingstag im Mai ist uns geschenkt. Wir freuen uns auf eine nicht allzu anstrengende Etappe und vor allem auf eine schöne Brotzeit auf der Jochbergalm, auch wenn diese schon ziemlich bald vor uns auftauchen wird und deshalb eher so etwas wie ein zweites Frühstück werden wird.

[km 0] Vom Wanderparkplatz Hochgern oberhalb von Unterwössen wandern wir kurz noch auf Asphalt ein Stück bergauf, bevor wir in einer Kehre auf einen Weg durch den Bergwald einbiegen. Auf diesem geht es entlang des Kaltenbaches durch den Bergwald in angenehmer Steigung konstant bergauf. Nach etwa eineinhalb Kilometern wird der Weg zum breiteren Schotterweg, auf dem wir weiter am Bach entlang aufwärts wandern.

Jochbergalm

[km 2] Nach drei Kilometern wird der Schotterweg wieder zu einem Pafd und es geht ein wenig steiler bergauf zum höchsten Punkt dieser Etappe. Wir kommen aus dem Wald heraus, gehen auf einen Wegweiser zu, der auf einem kleinen Sattel steht, und sehen von dort schon die Jochbergalm. Eigentlich ist es dafür noch viel zu früh, der größte Teil der Wanderung liegt noch vor uns. Aber hier ist einfach der schönste Platz und deshalb machen wir Pause und genießen eine Almbrotzeit mit Brot, Wurst und Käse.

[km 4] Dann gehen wir weiter über einen schmalen Pfad über die Wiese wieder bergab und wieder in den Wald hinein. Nach einiger Zeit treffen wir erneut auf einen breiten Schotterweg, auf den wir nach links in Richtung Eschelmoosalm einbiegen.

[km 6] Nun müsssen wir ein ganzes Stück nach Norden spazieren, bis wir auf einer Brücke zur anderen Seite des Eschelmossbaches gelangen.

[km 8] Von dort wandern wir ebenso lange wieder in Richtung Süden. Am Gründberg treffen wir erneut auf einen Schotterweg. Hier halten wir uns geradeaus bzw. halb links, so dass wir nördlich am Gründberg entlang gehen.

[km 10] So kommen wir schließlich nach Urschlau mit der Kapelle Maria Schnee.

[km 12] An der Urschlauer Achen entlang geht es nun auf Asphalt nach Gruttau. Hier verlassen wir die Straße nach links und gelangen bald zum kleinen, verwunschenen sogenannten "Märchenwald Ruhpolding".

[km 14] Durch die Eigenart des Gesteins haben sich hier Grotten gebildet und kleine Höhlen und alles ist mit Moos überzogen. Sonnenlicht fällt durch das dichte Geäst der Bäume und es gibt sogar eine verwunschene Glücksgrotte und eine Bärenhöhle aus früheren Zeiten. Durch dieses Wäldchen gehen wir bergauf zum kleinen Nesslauer Wasserfall. Von hier sind es nur noch wenige Meter und unser Etappenziel, der Butz'n Wirt, ist erreicht.