Etappe 7

Erweiterungen

Zwei Erweiterungen, die jeweils einen zusätzlichen Gipfel bieten, aber in ihrem Charakter kaum unterschiedlicher sein könnten: Auf den Laubenstein geht es auf einem einfachen Pfad, die Überschreitung des Spitzstein ist mit dem seilversicherten Steig beim Abstieg durch die Nordwand nicht zu unterschätzen und erfordert alpine Erfahrung, absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.

Laubenstein

Laubenstein Gipfel

Vom Abereck bergab kommend sehen wir bald die Laubenstein-Alm, wo wir rechts abbiegen und uns zum letzten möglichen Kreuz dieser an Gipfeln reichen Etappe aufmachen. Über flache Almwiesen gemütlich noch einmal ein paar wenige Höhenmeter bergauf, dann sehen wir das Gipfelkreuz des Laubenstein und es öffnet sich der Blick zum Chiemsee und zur Kampenwand. Von hier geht es entweder ein kurzes Stück zurück, bevor wir nach links auf einen Pfad weiter abwärts einbiegen, oder wir kürzen weglos über einen steilen Wiesenhang direkt vom Laubenstein-Gipfel aus dorthin ab. Zwischen Zellerhorn und Laubenstein führt uns der schmale und stellenweise steile Pfad wieder zu einem breiteren Weg. Hier biegen wir links ab und kommen in der Folge auf den Weg, auf den wir nach rechts wieder auf eine Etappe der SalzAlpenTour Chiemsee-Alpenland einbiegen können.

Spitzstein

Spitzstein Gipfel

Wir starten am Spitzsteinhaus und steigen, vorbei an der Altkaseralm, über den stellenweise steilen aber unschweren Pfad über die Südflanke zum Spitzsteingipfel auf. Dabei kommen wir gleich zum Start der Etappe ziemlich ins Schwitzen, werden aber am Gipfel mit Gipelkreuz und Gipfelkapelle mit einem traumhaften Panorama belohnt. Nicht zu unterschätzen ist die nun folgende Passage, die schon im Aufstieg als schwer zu bewerten ist. Über den erst seit 2017 wieder geöffneten Nordwandsteig, der auf einer Länge von etwa 100 m nun mit 60 m Stahlseil versichert ist, steigen wir steil über die Nordwand ab. Diese Passage ist durchaus exponiert und erfordert alpine Erfahrung, absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Auch ein Klettersteigset bewahrt nicht davor, Passagen die nicht seilversichert und dennoch ausgesetzt sind, überwinden zu müssen. Nach dem steilen felsigen Abstieg folgen wir einem Pfad durch die Latschen, bis wir die Senke zwischen Spitzstein und Brandelberg erreichen, wo von rechts der Weg einmündet, der von der Tristmahln-Alm heraufführt. Besonders bei Nässe sollte man darüber nachdenken, stattdessen alternativ über den Normalweg wieder abzusteigen und die Etappe vom Spitzsteinhaus aus fortzusetzen, was diese allerdings um etwa eine weitere dreiviertel Stunde verlängert.