Etappe 6

Erl > Spitzsteinhaus

Es hatte einige Tage fast durchgehend geregnet, heute endlich machte der Wetterbericht Hoffnung, dass es im Verlauf des Tages ein bisschen aufreißen solle. Trotz tiefhängender Wolken starten wir deshalb frohen Mutes zu dieser sechsten Etappe.

[km 0] Wir starten die Etappe im Ortszentrum von Erl an der Pfarrkirche. Nach dem Dorfbäcker biegen wir rechts ab und kommen so auf eine Straße, die uns über freie Felder zum Inn führt. An einer Wegkreuzung biegen wir dazu links ab und am Inn angekommen haben wir die Wahl zwischen einem Weg auf dem Inndamm oder am Fuß des Damms. Von hier haben wir einen schönen Blick auf Erl sowie auf das Kranzhorn im Hintergrund.

[km 2] Wir spazieren in Richtung Süden und kommen so zum Erler Freibad. Von dort folgen wir der Straße durch ein kleines Gewerbegebiet und darauf folgend vorbei an Wohnhäusern, bis wir am Gasthof "Blaue Quelle" auf die Hauptstraße treffen.

Von der Blauen Quelle blickt man zum Festspielhaus und zum Passionsspielhaus

[km 4] Hier überqueren wir die Hauptstraße und gehen zwischen den Gebäuden des Gasthauses hindurch, vorbei an einem Aquarium, in denen die Forellen, für die das Gasthaus unter anderem bekannt ist, zur Blauen Quelle mit ihrem Quellteich. Durch eine kleine Tür kann man direkt nach unten zum Teich gehen, wo eine Bank und zwei Holz-Liegen im Sommer dazu einladen, dieses Naturdenkmal im Schatten des wunderschönen Baumbestandes ausgiebig zu genießen. Heute ist es dafür eindeutig zu schattig und feucht. Deshalb gehen wir wieder zum Weg nach oben und kommen an die Straße, die nach links zum Passionsspielhaus führt. Wir biegen hier rechts ab und folgen den Wegweisern nach Schönau. In Schönau mit seinem Gasthaus und einer daneben liegenden kleinen Kapelle angekommen gehen wir links hinter einem Schuppen vorbei und folgen einem schmalen Pfad (ohne Wegweisung), der erst am Waldrand, später im Wald zurück Richtung Erl und am neuen Festspielhaus wieder nach unten auf die Fahrstraße führt.

[km 6] Wir gehen am Festspielhaus und Passionsspielhaus vorbei und biegen an einer Infotafel des Grenzenlos-Wanderwegs nach rechts auf die violette Route der Via Alpina (bzw. eine Etappe des Grenzenlos-Wanderwegs) ab und gehen nun bergauf die Fahrstraße am Erlerberg entlang.

[km 8] In Obersteigental gehen wir ein Stück auf einem Weg, kommen aber schon bald wieder auf Asphalt. Die lange Zeit auf einer Straße bei gleichzeitig permanentem Bergauf-Gehen zehrt zugegebenermaßen ein bisschen an unserer Motivation.

[km 10] An einem großen Wanderparkplatz halten wir uns links (geradeaus führt die Straße nach Sachrang) in Richtung "Spitzstein". Ein kurzes Stück weiter haben wir die Wahl zwischen "Gogl-Alm 20min" auf der Fahrstraße und "Gogl-Alm 30min". Wir nehmen die deutlich schöneren 30min und halten uns rechts. Endlich kein Asphalt mehr unter den Sohlen!

Gogl-Alm

[km 12] Ein Pfad führt uns nun meist durch Bergwald gemächlich ansteigend weiter. Nach einiger Zeit treten wir aus dem Wald heraus und sehen vor uns die Gogl-Alm. Hier ist die Terrasse schon gut gefüllt, denn direkt neben dieser Alm befindet sich der Parkplatz, von dem aus man den kürzesten Aufstiegsweg zum Spitzstein hat. Wir müssen uns entscheiden ob wir hier schon Pause machen, oder die letzten gut 15 Minuten bis zu unserem Etappenziel, dem Spitzsteinhaus noch hinter uns bringen, bevor wir dort oder auf der etwas oberhalb gelegenen Altkaseralm auf eine gelungene Tour anstoßen wollen.